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Bericht Jahreshauptversammlung des Vereins
PAMOJA-Partnerschaft mit Litumbandyosi e.V.
Donnerstag, 08. 03. 2018 im Mehrgenerationenhaus Johannesberg
anwesend waren 21 Mitglieder und ein Gast (w)

Johannesberg. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, es war die vierte seit Bestehen des Vereins PAMOJA-Partnerschaft mit Litumbandyosi e.V., konnte der Vorsitzende Franz Alig 21 Mitglieder und einen Gast begrüßen. In seinem Bericht blickte er auf ein sehr erfolgreiches Arbeitsjahr 2017 zurück.

Bei den sechs Treffen der Vorstandschaft wurden die zahlreich stattfindenden Verhandlungen mit den Erlöserschwestern in Würzburg besprochen, sowie auf Diözesanebene mit den anderen Akteuren in der Partnerschaft mit Mbinga ausgetauscht. Die beiden Besuche von Bischof John Ndimbo wurden geplant und erfolgreich im Juni (Johannesberg) und Oktober (Glattbach) durchgeführt und die zwei erfolgreichen Reisen nach Mbinga des Vorsitzenden im Februar und Oktober abgestimmt.

Dabei stand nicht nur der Bau des Schwesternhauses im Vordergrund, sondern es wurden auch die verschiedene Kleinprojekte, die den Menschen vor Ort gezielt ein Einkommen ermöglichen, diskutiert. So ist es dem Verein wichtig, dass die VUWAWA Gruppe (KAB Gruppe vor Ort) mittels ihrer Aktivitäten im Bereich Fischzucht, Ferkelaufzucht und Reisanbau werden die vorhandenen Kräfte gebündelt und effektiver eingesetzt, sowie mittels des gemeinsamen Einkaufens von Dünger Geld gespart.

Seit April ist Pfarrer Johannes Ndunguru in Litumbandyosi, mit dem der Verein sehr gut zusammenarbeitet und der die Mitglieder seiner Pfarrei gut motiviert und anleitet.

Zusammen mit den beiden Erlöserschwestern Justina und Faustina, die seit Mai in Litumbandyosi leben und arbeiten, konnten einige Fortschritte im Bereich Kindergarten und Pastoral verzeichnet werden. So wurde innerhalb eines halben Jahres ein Kindergarten aufgebaut, der in der Montessori Pädagogik bis zu 50 Kinder betreut und erfolgreich unterrichtet: Ihnen wird täglich eine warme Mahlzeit bereitet.

Die Kassenführerin Erika Pape freute sich über die zunehmende Spendenbereitschaft: jährlich nehmen die Spenden zu, die vor Ort gut eingesetzt werden, um mehr Lebensqualität für die Menschen zu ermöglichen und ihnen einen Verbleib in ihrer Heimat zu ermöglichen. So werden neben dem bereits aufgezeigten Projekten zwei weitere Erzieherinnen in Mtwara für den Kindergarten ausgebildet: Sie absolvieren bereits ihre praktische Erprobungsphase in Kindergärten der Erlöserschwestern. Drei Lehrlinge werden in der Berufsschule der Diözese Mbinga ausgebildet, die vor Ort die technischen Anlagen warten werden. Zusammen mit Pfarrer Johannes soll ein Jugendprojekt entwickelt werden, an dem die vielen Jugendlichen nach ihrer Schulzeit sich praktische Fähigkeiten aneignen können.

Pfarrer Hegler bedankte sich bei den Mitgliedern des Vorstandes mit einem Glas Honig, das den Fleiß und die Einsatzfreude bezeichnet, die notwendig sind, um unser Projekt voranzubringen. Der Vorsitzende Alig bekam einen Kompass, damit er immer gut Kurs hält und den Verein auf sicherem Weg in die Zukunft führt.

Nikolaus Hegler, Pfarrer, 2. Vorsitzender von PAMOJA

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